Herstellung

Die Herstellung des Whiskys

Im ersten Produktionsschritt, dem Mälzen, wird die Gerste in großen Kesseln in Wasser eingeweicht und zum Keimen ausgebreitet, wobei die Stärke zu Malzzucker umgewandelt wird. Auf Grund der Wärmeentwicklung muss die Gerste mehrmals gewendet werden. Dann werden die Keime auf Trockenböden über Torfglut getrocknet, wodurch sich Aromastoffe entfalten.

Danach folgt das Maischen, wobei das Malz geschrotet und mit heißem Wasser vermischt wird. Es entwickelt sich die Maischwürze, die in hohe Bottiche gefüllt wird. Die Maische wird durch Zugabe von Bierhefe zum Gären gebracht, wodurch der Zucker zu Alkohol und Aromastoffen umgewandelt wird. Es entsteht „wash“, eine Flüssigkeit mit 5 bis 10 % Alkoholgehalt.

Der nächste Herstellungsschritt ist die Destillation. Der „wash“ wird dazu in kolbenförmige Kupferkessel gegeben, deren Form Einfluss auf den Geschmack hat. Der Alkohol verdampft, kondensiert in Kühlrohren und es entsteht eine hochprozentigere Flüssigkeit. Dieser Vorgang wird wiederholt.

Dann erfolgt, oft für 5 bis 10 Jahre, die Lagerung in Eichenfässern, die wichtig für Geschmack und Farbe des Whiskys ist. Am Ende der Lagerung wird der Whisky mit Wasser auf den gewünschten Alkoholgehalt gemischt und in Flaschen abgefüllt, wodurch die Reifung endet.